Mittwoch, 30. Juli 2014

Japanisches Essen pt.4

Hellow~

so, endlich gibt es wieder eine neue kulinarische Köstlichkeit aus der japanischen Küche. 
Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat aber so manche Gerichte, die ich in der Zwischenzeit gekocht habe, schmeckten leider so gar nicht weshalb sie es auch nicht in den Blog geschafft haben. 
Doch das Warten hat nun ein Ende, es gab endlich wieder Gerichte, die super lecker waren.

Heute stelle ich euch unsere aktuelle No.1 vor:

Okonomiyaki



Das ist es. Okonomiyaki wird entweder als eine Art japanische Pfannkuchen oder japanische Pizza definiert. Ich kann weder dem einen, noch dem anderen wirklich zu 100 Prozent zustimmen. Es ist einfach nicht genauer zu erklären, was es tatsächlich ist. Nur eines kann ich zu 100 Prozent sagen: Es schmeckt verdammt lecker!

Also oben auf dem Bild ist die fertige Variante zu sehen. 
Mein Okonomiyaki ist größtenteils nach Hiroshima-Art zubereitet. Es gibt auch noch die Kansai-Art. 
Der Unterschied ist folgender:
Bei der Hiroshima-Art besteht das Okonomiyaki, von unten nach oben, aus: Teig (mit Kohl, Gemüse nach Wahl, Fisch, Fleisch je nach Wunsch) -> Speck -> Nudeln -> Ei

Bei der Kansai-Art besteht das Okonomiyaki eigentlich nur aus dem Teigfladen der mit Kohl, Gemüse, Fisch, Fleisch etc. vermischt ist und abschließend mit den typischen Soßen verziert wird. So gesehen die abgespeckte Variante der Hiroshima-Art.

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich die Nudeln weggelassen habe. Es war eh schon eine Menge Gefummel mit dem Okonomiyaki und da mir unsere Soba nicht schmecken und meinem Partner unsere Udon nicht, kam mir das auch ganz gelegen.
Da mein Partner sich nicht sicher war, ob ihm die Soßen schmecken würden, habe ich ihm seines erst mal ohne zubereitet und meines mit, damit er bei mir probieren kann. Ohne Soße und Katsuobushi sieht das ganze so aus:





Euch interessiert vermutlich, was ich in meinen Teig gehauen habe. Da ich beim letzten Einkauf keinen Kohl bekommen habe und den Großteil immer wegwerfe, habe ich Chinakohl genommen. Beide Sorten schmecken sehr ähnlich, sodass es vermutlich keinen Unterschied macht. Außerdem hält sich Chinakohl um Weiten länger als normaler Kohl. Da war ich selbst wirklich sehr überrascht.
Den Chinakohl habe ich direkt unter den Teig gemischt. 
Ansonsten habe ich geraspelte Möhren, Paprika und Lauchzwiebeln hinzugefügt. Allerdings muss ich dazu sagen, die geraspelten Möhren kann getrost weglassen - man schmeckt sie eh nicht xD
Generell sind einem keine Grenzen gesetzt. Alles was einem schmeckt, kann in ein Okonomiyaki rein. 
Normalerweise wird Okonomiyaki auf einem Teppan zubereitet, es geht aber auch wunderbar in einer beschichteten Pfanne. 
Bei den Soßen handelt es sich um japanische Mayonnaise und Okonomiyakisoße, die geschmacklich einer Mischung aus Gewürzketchup und BBQ-Soße ähnelt. Japanische Mayonnaise schmeckt wirklich gut, vor allem in Kombination mit der anderen Soße und dem gesamten Gericht. Sie ist etwas säuerlicher und wirkt nicht ganz so fettig im Mund, wie unsere herkömmliche Mayo.
Hinzufügen muss ich auch, dass ich den Speck angebraten habe, damit er einfach kräftiger schmeckt.

Allerdings muss ich euch warnen. Das Gericht macht echt satt. Man erwartet es eigentlich nicht von ein bisschen Teig mit Gemüse, Speck und Ei aber es ist wahr. Hier der Beweis:




Ich muss dazu sagen, ich hatte den ganzen Tag über noch nichts gegessen und das waren große Teller. Das Okonomiyaki habe ich in einer großen Pfanne, ich glaube 26" bin mir aber nicht sicher, gemacht und wenn man vergleicht, ist doch eine Menge übrig geblieben. Über den Abend verteilt habe ich es dann doch fast aufgegessen aber das war mühevolle Arbeit xD Mein Partner hat aufgegessen und war ausreichend gesättigt.

Auf jeden Fall kann ich dieses Gericht nur weiter empfehlen. Es ist ein wahrer Genuss und bis auf die Soßen und das Dashi braucht man nichts außergewöhnliches.

Hier verschiedene Rezepte:

Für den Teig habe ich mich an das Rezept von Chefkoch (erster Link) gehalten. Den Rest habe ich einfach selbst entschieden bzw. mich einfach inspirieren lassen.

Ja dann wünsche ich gutes Gelingen und wie immer gilt, bei Fragen einfach an mich wenden. :D

Rock on!

Dienstag, 22. Juli 2014

Japanische Lebensmittel die Zweite

Hellow~

wie schon erwähnt, habe ich nochmals bei meinem Onlineshop ein paar Lebensmittel bestellt. Da mein erster Post eine Kombination aus Lebensmitteleinführung und dem ersten Gericht war, beschränke ich mich heute nur auf die Dinge, die ich gekauft habe. Let's Go!





1. Okonomiyaki-Soße
2. Japanische Mayonnaise
3. Katsuobushi: Ist auch bekannt unter dem Namen Bonitoflocken. Es handelt sich hierbei um getrocknete sowie geräucherte hauchdünne Thunfischflocken. Sie werden als Topping für diverse Gerichte benutzt
4. Yakisoba-Soße
5. Soba: dünne Buchweizennudeln
6. Ich habe keine Ahnung was das ist! Es wurde dazu gelegt und ist steinhart xD Ich vermute, dass es sich um eine Art Keks handelt. Wenn ich probiert habe, berichte ich gerne, was das Teil ist xD
7. Udon: sollte aus meinem ersten Post bekannt sein
8. koreanische Süßigkeiten, die man umsonst dazu bestellen konnte. Es handelt sich dabei um Erdbeer-Kaubonbons und Melonen-Bonbons

Viel gibt es zu den einzelnen Zutaten nicht zu sagen.
Okonomiyaki ist eine Art japanische Pizza/Pfannkuchen. Da ich das Gericht auch noch zubereiten werde, gibt's dann nähere Erläuterungen.

Yakisoba lässt sich ganz leicht erklären. Yaki - gebraten, Soba - Nudeln. Gebratene Nudeln. Die Soße ist der Hammer. Ich liebe Yakisoba und werde das Gericht natürlich auch noch zubereiten und vorstellen. Bisher habe ich es noch nicht selbst gemacht, sondern lediglich Instantprodukte verschlungen.

Die japanische Mayo soll besser schmecken als unsere westliche Variante. Die japanische Version soll nicht so schwer sein, zumindest habe ich das gelesen. Da die Mayo auch auf das Okonomiyaki kommt, werde ich spätestens dann vom Geschmack berichten. Wir werden sehen, ob ich danach nur noch japanische Mayo essen möchte ;)

Das war's erst mal. Das gestrige Gericht werde ich nicht vorstellen, da es leider absolut nicht geschmeckt hat. Wir haben nicht aufgegessen und ich stelle lieber Gerichte vor, die auch schmackhaft sind. Deshalb bitte ich um Verzeihung, dass ich noch nicht mit einem neuen Gericht auffahren kann :/ Demnächst gibt's aber wieder was neues.

Stay Rock!

Montag, 21. Juli 2014

Japanisches Essen pt.3

Hellow~

heute stelle ich euch das nächste, ziemlich simple, Gericht vor, das es Sonntag Abend gab.

Teriyaki-Lachs auf Reis




Ja, was gibt es groß dazu zu sagen. Es handelt sich hier um normale Lachsfilets, die in Teriyaki-Soße mariniert und anschließend gebraten wurde.

Allerdings habe ich die Teriyakisoße selbst gemacht. Ich kenne nun den Geschmack und der unterscheidet sich sehr von den Aktionsartikeln der gängigen Discountern. Davon also lieber die Finger lassen, denn die Marinade ist wirklich ultra leicht und schnell anzurühren. Man benötigt lediglich Sojasoße, Mirin und Sake. Das war's schon. Im ersten Moment riecht das alles wenig lecker und etwas stark. Mein Mann verglich den Geruch mit Hefeteig. Für ihn riecht Sake aber auch nach Bier. Dem kann ich allerdings nicht zustimmen xD
Teriyaki ist generell sehr wandelbar und man kann damit so ziemlich jedes Fleisch marinieren und anschließend braten oder grillen.

Ebenso habe ich das Gericht durch simple Lauchzwiebeln aufgewertet, da mir nur Lachs und Reis etwas lahm vorkam. Da fehlte für mich Gemüse. Die Röllchen habe ich einfach in die Marinade geworfen und mit aufkochen lassen, damit die Lauchzwiebeln etwas weicher werden. 
Als kleine Information am Rande, wenn ihr eine gute beschichtete Pfanne nutzt, um die Marinade aufzukochen, keine Sorge - sie brennt nicht an! ;)

Zum Rezept (siehe unten) ist zu sagen, dass ich die Kresse und den Rettich weggelassen habe. Weder mein Mann noch ich, mögen gerne Rettich und der Geschmack ist mir für das Gericht einfach zu stark.

Alles in allem hat es wirklich super geschmeckt. Mein Mann war von der Kombination Teriyaki und Lachs sehr begeistert. Die Lauchzwiebeln sind nur ein Gewinn und geben dem Gericht noch etwas frischen Wind.
Ich kann das Gericht nur empfehlen.

Hier nun das Rezept:
Teriyaki-Lachs auf Reis   

Viel Spaß beim Nachkochen! :D

Stay Rock!

Samstag, 19. Juli 2014

Japanisches Essen pt. 2

Hellow~

So den zweiten Post schmeiße ich direkt hinter her :D
Ich war die Woche über zu faul. Ich geb's zu. 
Da ich euch aber schon im ersten Post über alle möglichen Zutaten voll getextet habe, hält sich dieser Post an das Wesentliche. Das Gericht von Freitag. 
Let's Go!

Japanisches Curry

So sieht das Ganze aus
 
Also. Japanisches Curry sollte nicht mit der indischen Variante verwechselt werden - zumindest habe ich das gelesen.
Da ich zuvor nie ein großer Curryfan war, habe ich auch bisher keines gegessen. Zumindest glaube ich das, haha. Ich kann also nicht beurteilen inwieweit sich die japanische und indische Version gleichen oder unterscheiden.
 
Die Instant Currysoße habe ich ja bereits kurz in meinem ersten Post vorgestellt. Ich habe hier die milde Variante gewählt, da ich sehr schärfenanfällig bin und scharfe Gerichte nicht so gerne mag.
Mein Curry habe ich mit folgenden Zutaten gemacht:
Tofu, Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln und Blumenkohl.
Generell ist aber zu sagen, dass man wirklich alles in dieses Curry reinhauen kann. Kein Gemüse ist wirklich falsch und auch mit Fleisch wird es vermutlich sehr gut schmecken. Ich habe mich gestern allerdings für eine vegetarische Variante entschieden. 
Allerdings, so steht es auch im Rezept, sollten Kartoffeln und Möhren eher vorgekocht werden, muss aber nicht. Ich habe es vorsichtshalber getan, da ich nicht wusste, wie lange das Curry braucht.
Ebenfalls zu erwähnen ist, dass alle Zutaten in mundgerechte Stücke geschnitten sein sollten. Das erleichtert das Essen. 
In der Curry Packung sind zwei Schalen mit der Soße enthalten. Ich habe zunächst nur eine verwandt, da ich noch ein weiteres Mal Curry essen wollte. Allerdings muss man hier schon etwas aufpassen. Es hat tatsächlich stärker gerochen als geschmeckt, was vermutlich an meiner Wassermenge lag. Diese ist abhängig von der Menge an Zutaten, die bereits im Topf sind.
Man kann sich allerdings auch an den Angaben auf der Packung orientieren, die es sogar in deutscher Sprache gibt. Im Rezept steht auch, dass man mit dem Curry vorsichtig sein soll, da es schnell bitter schmecken kann. Passierte bei mir nicht. Ich habe ja auch nur einen Block benutzt. 
Das Ganze sollte gut zerteilt werden, damit es sich besser auflöst. Ein Deckel bietet sich an, da das alles wirklich unglaublich spritzt und Vorsicht! Mir ist das Ganze angebrannt. Am besten einen beschichteten Topf oder eine hohe Pfanne nutzen. Wer das nicht möchte, muss eben die ganze Zeit über rühren.
Ganz normal wird das Curry über Reis gegeben und mit einem Löffel gegessen. Jaha, mit einem Löffel! Ginge mit Stäbchen auch eher schlecht.
Fertig ist das Curry wenn sich die Paste aufgelöst hat und die Soße etwas dickflüssiger geworden ist. Eigentlich kann man sie so lange kochen bis der Reis fertig ist. Dann ist das Curry auf jeden Fall fertig.
 
Wie auf dem Bild zu sehen, habe ich dieses Mal zu Glasschüsseln gegriffen, da die Müslischüsseln dafür zu klein waren. Allerdings habe ich ungefähr dieselbe Menge Reis hineingefüllt, die ich sonst auch in die Müslischalen gebe. Der Reis saugt die Soße auch noch etwas auf, sodass alles nach einer Weile zu einer cremigen Masse wird.
Wieso erwähne ich die Schüsseln? Weil wir nach nur einer absolut pappsatt waren! Man möge es nicht glauben aber das Zeug macht ohne Ende satt, obwohl echt nicht viel dran ist. Allerdings isst man das Gericht auch echt langsam - ist super heiß. Langsam essen ist sowieso besser ;) 
Es ist also in etwa Reis für eine Person übrig geblieben, sowie etwas Curry. Ich habe beschlossen beides zusammen zu mixen und einzufrieren. Für den Fall, dass einer von uns eine kleine Mahlzeit braucht, bietet es sich an, diese Portion dann zu essen. Wie sich das Gericht nach dem Auftauen verhält, werde ich noch berichten.
 
Mir hat es wirklich gut geschmeckt und ich war wirklich satt, obwohl später noch ein selbst gemachter Mangojoghurt reingepasst hat ;)
 
Für alle, die dieses Gericht nachkochen möchten, ist hier das Rezept:

Dort findet ihr auch ein paar nützliche Tipps, die ich hier teilweise, auch schon erwähnt habe.
 
Viel Spaß beim Kochen und bei Fragen, einfach anschreiben :D
 
Stay Rock~

Japanisches Essen pt.1

Hellow~

wer mir bei Twitter folgt und/oder mit mir bei Facebook befreundet ist weiß, dass ich im Rahmen einer Ernährungsumstellung, um Gewicht zu verlieren, nun japanisch koche bzw. esse. Ich habe mir lange Gedanken darum gemacht, ob dieser Versuch überhaupt sinnvoll ist. Immerhin muss man die Lebensmittel bestellen, wenn man keinen Asialaden in der Nähe hat und durch den Import, sind diese auch nicht immer ganz preiswert. Außerdem stellt sich auch die Frage nach dem Effekt auf unseren europäischen Stoffwechsel. Wir sind halt doch anderes Essen gewohnt.
Trotzdem wollte ich etwas anderes ausprobieren. Die üblichen Versuche, in der westlichen Welt, abzunehmen stoßen bei mir immer mehr auf Missfallen. WW ist teuer und mittlerweile zu kompliziert geworden. Die anderen Methoden sind mir irgendwie zu flexibel und leicht zu umgehen. Man wird schneller schwach, wenn man beim Einkaufen z.B. leckere Kuchen oder ähnliches sieht. 
Anders ist es beim japanischen Essen. Da ich mich komplett darauf einstelle, habe ich kein großes Verlangen nach Kuchen und ähnlichem. Nicht, dass sie in Japan keinen Kuchen essen würden aber für mich fällt das erst mal aus. Ich möchte mich erst mal komplett umstellen, wobei mir das bisher ganz gut gelingt. Ich freue mich jeden Abend auf ein neues Gericht.
Allerdings haben mein Partner und ich uns darauf geeinigt, dass der Samstag eine Japan-freie-Zone bleibt. An diesem Tag gibt es, nach dem Einkaufen, Frühstück und abends etwas aus unserer gewohnten Küche. So senken wir auch das Risiko zu schnell aufzugeben.
Nun aber genug des Vorgeplänkels.

Am Mittwoch kam endlich meine Bestellung an. Später als erwartet, aber noch im zeitlichen Rahmen. Wie bei Facebook zu sehen, habe ich eine Menge an Basics gekauft. Hier ein Bild mit Nummerierungen + Erklärungen





1. Nishiki mittelkörniger (Klebe)Reis - 10kg - Kommt zwar aus den USA, wird dort aber traditionell japanisch hergestellt (unter der Führung eines Japaners soweit ich weiß). Wenn man keinen Reis 'Made in Japan' bekommt, kann ich diesen empfehlen.
2. Mirin - süßer Kochwein
3. Udon - Weizennudeln (hier die koreanische Variante aber ich sehe keinen Unterschied zu den japanischen, außer dem Preis xD)
4. Golden Curry mild - Currysoße im Block - in der Packung sind 2 enthalten
5. Dashi no moto - Fischbrühe - ist in der Verwendung ähnlich einer Gemüsebrühe etc.
6. Aka Miso - dunkle Sojabohnenpaste - 'Aka' Misopaste ist, wie ich gelesen habe, die Sorte die am universellsten einsetzbar ist. Es gibt echt viele Sorten!
7. Nori - getrocknete & geröstete Algenblätter
8. Sake - wird bei uns als Reiswein übersetzt und auch zum Kochen verwandt
9. Gyoza no Kawa - tiefgefrorene Teigfladen für gefüllte Teigtaschen
10. Daifuku Mochi - (gefüllte) Reiskuchen - Ich habe 2 als Geschenk mitgeschickt bekommen. Eines ist mit Anko (süße rote Bohnenpaste) gefüllt.

Gestern habe ich noch weitere Basics bestellt, die ich noch vorstellen werde, sobald sie eintreffen.

Eigentlich würde ich mit dem ersten Gericht starten, Gyoza, aber da ich dazu keine Bilder habe und das Rezept generell echt Überarbeitung nötig hat, werde ich sie euch beim nächsten Mal vorstellen, wenn sie fotogener aussehen. xD 

Beginnen wir also mit dem zweiten Gericht, dass ich uns gemacht habe.
Oyako-Don. Oyako bedeutet "Eltern und Kind(er)". Don ist der Zusatz, der eine Schale mit Reis bezeichnet. In diesem Fall steht Oyako für 'Huhn und Ei' - mehr oder weniger eine Metapher für 'Eltern und Kind'.

 So sieht das Ganze fertig aus

Also es hat wirklich sehr sehr lecker geschmeckt. Okay, davon kann sich keiner was kaufen haha. Kommen wir zum Inhalt. 
Als Grundlage dient natürlich immer Reis. Ist klar. Dieser wird übrigens NICHT gesalzen. Der japanische Reis hat einen sehr leckeren Eigengeschmack und wird höchstens durch die Soße des Gerichtes aufgewertet, ansonsten wird er pur gegessen.
Die Soße wird aus Dashi, Sojasoße, Sake und etwas Zucker gezaubert. Das Ganze riecht zunächst echt streng nach Fisch und Sake. Sake hat, ganz nebenbei, 15 % Alkoholgehalt. Keine Sorge, der Alkohol verkocht komplett. Ich war zumindest, trotz der Temperaturen, nach dem Essen nicht betrunken. Es kommen auch nur 2 1/2 EL hinein. Die Fischbrühe riecht zunächst sehr stark nach Fisch, schmeckt am Anfang auch danach, was aber an der Konzentration liegt. Ansonsten ist Dashi fast geschmacksneutral. 
Ansonsten gehört zu dem Gericht Hühnchenfleisch, Frühlingszwiebeln, Eier und Noriblätter. Da ich aber nirgends Frühlingszwiebeln bekomme, habe ich diese einfach durch Lauchzwiebeln ersetzt. Natürlich ist dieses Gericht unheimlich wandelbar. Ob Tofu, Rind, Schwein oder andere Fleischsorten. Allerdings würde ich bei ähnlichem Gemüse bleiben und das Ganze nicht zu sehr überladen.

Das Gericht ist sehr mild. Wer erwartet, dass die japanische Küche mit kräftigen Gewürzen auffährt, irrt. Diese Gerichte sind, für unseren Gaumen, eher lasch gewürzt. Allerdings legt die japanische Küche mehr Wert darauf die frischen Zutaten als solche herauszuschmecken, als sie mit unnötigen Gewürzen zu überlagern. Dennoch kann man nachwürzen, wenn es einem so gar nicht zusagt. 
Ich war zunächst skeptisch ob die Soße meinem Mann schmecken würde, da ich die Rohfassung ohne Huhn, Lauchzwiebeln und Ei probiert habe und der Geschmack schon wirklich sehr anders war. Doch wenn alle Komponenten aufeinander treffen, schmeckt es wirklich super. Die Noriblätter werden übrigens in Streifen geschnitten und als Deko darauf verteilt. Sie haben einen sehr starken fischigen Eigenschmack. Wer sie nicht mag, kann diese auch weglassen.

Gegessen wird eigentlich mit Stäbchen, wer darin nicht so geübt ist oder ungeduldig wird, kann natürlich auch einen Löffel nehmen. Mein Mann fragte mich nach wenigen Versuchen, ob er sich nicht einen Löffel holen dürfe. Ich bin froh, dass er diese Ernährungsumstellung überhaupt mitmacht und verzeihe ihm gerne, dass er statt zu Stäbchen, doch lieber zum Löffel greift ;)

Für alle, die dieses Gericht gerne nachkochen möchten, ist hier das Rezept:

Zum Reis muss ich allerdings erwähnen, dass sich dieser enorm von dem unterscheidet, der uns sonst angeboten wird. Es handelt sich hier um Klebereis, der durch seine klebrigen Eigenschaften überhaupt erst dazu geeignet ist, mit Stäbchen gegessen zu werden. Ich empfehle einen Reiskocher. Man hat weniger Arbeit und der Reis gart perfekt und wird auch noch warm gehalten. Aber Vorsicht! Nehmt lieber weniger Reis. Diese Sorte stopft enorm! 
Während wir nach normalen Gerichten mit Reis oftmals nicht satt waren, sind wir teilweise nach einer Müslischale (Bild) schon so pappsatt, dass gar nichts mehr geht. Den Reis wegzuschmeißen ist wirklich eine Schande, da er auch nicht gerade billig ist. Für zwei Personen verwende ich ungefähr 3 Becher Reis. Der Becher war beim Reiskocher dabei und fasst ungefähr 140g. Man muss etwas rumprobieren und je nach Gericht die Reismenge anpassen. 
Wir sind wirklich gute Esser und beim ersten Gericht, hatte ich 4 Becher Reis genommen, was viel zu viel war. Ich habe meine Schale Reis nicht mal geschafft, mein Mann 1 Schale und ein wenig von der zweiten Portion. Ebenso sind einige Gyoza übrig geblieben. Eine Gyoza-Packung enthält 24 Teigfladen, nur zur Orientierung.

Der sättigende Effekt hält auch wirklich sehr sehr lange an. Ich habe festgestellt, dass ich mittlerweile zwischen Hunger und Appetit unterscheiden kann. Mein Bauch ist voll und dennoch habe ich das Gefühl noch Hunger zu haben. Rieche ich aber nur an etwas essbarem, wird mir schon schlecht. Ich bin satt und habe lediglich nur noch Appetit, weiter zu essen. Selbst am nächsten Tag habe ich noch immer das Gefühl, satt zu sein. 
Nachweislich ist die japanische Küche sehr gesund. Der Reis hält den Blutzuckerspiegel sehr lange konstant, sodass es nicht zu einer Heißhungerattacke kommt. Außerdem werden überwiegend pflanzliche Fette genutzt. Fleisch steht eher seltener auf dem Speiseplan, dafür viel Gemüse und Fisch, sowie Tofu. 

Ich kann schon jetzt ein sehr positives Fazit ziehen. Obwohl es doch einiges an Schnibbelarbeit verlangt, lohnt sich das Ergebnis. 
Ich fühle mich schon jetzt wohler, ausgeglichener und selbst morgens bin ich nicht mehr ganz so müde. Ich esse abends nicht mehr schwer und kann dadurch ruhiger schlafen. Das sind alles nur Vorteile. 
Die Nachteile sind leider der teilweise recht hohe Aufwand beim Kochen und, dass ich meine Produkte bestellen muss. Außerdem sind die Preise doch recht abschreckend. Da man aber die Rechnung auf mehrere Wochen auslegen kann, hält sich das finanzielle in Grenzen. Der Sack Reis hat mich knapp 26 Euro gekostet. Dieser wird aber vermutlich auch einen ganzen Monat halten. Das macht ca. 6,50 Euro pro Woche. Alle Zutaten sind Grundzutaten, vergleichbar mit Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe usw. Diese kaufen wir und nutzen sie über Wochen wenn nicht sogar Monate, bevor wir sie ersetzen. So gestaltet sich das auch hier mit Dashi, Mirin, Miso etc. Die weiteren frischen Zutaten wie Fleisch, Fisch und Gemüse halten sich preislich dann in Grenzen. Zum Glück gibt es so viele Gemüsesorten schon vorgeschnitten im TK-Regal. Das erspart Arbeit, ist teilweise gesünder und sogar günstiger.

Sooo viel Text aber es gibt eben viel zu erzählen xD
Ich werde in meinen weiteren Einträgen über die anderen Gerichte, die ich so zubereite, berichten und auch wie sich unsere Wahrnehmung verändert.

Stay Rock!

Dienstag, 17. Juni 2014

1. Interview

Hello,

damit ich nicht 100 Mal dasselbe erzählen muss, habe ich mich entschieden von meinem Interview hier zu berichten.

Seit dem 30.05 ist mein Erstlingswerk "Blood & Desire: Risen" im Handel erhältlich. Heute hatte ich mein erstes Interview zu meinem Roman.
Ich war zu Gast bei der lokalen Tageszeitung "Der Patriot" in der Zweigstelle in Rüthen.
Dort wurde ich von einer äußerst sympathischen Frau interviewt. Sie hatte erst heute angefangen zu lesen und als ich den Raum betrat, sagte sie mir, dass ich ihr dringend sagen müsse, wer denn der Typ sei, der Kestrel rettet.
Sie empfindet meine Geschichte bisher doch schon als spannend, konnte aber wegen meines früheren Eintreffens nicht weiter lesen. Dennoch hat es mich sehr gefreut, dass sie bereits nach 2 Kapiteln mein Buch spannend findet.

An sich war das Interview ziemlich unspektakulär. Ich hatte mich vorher durch Google gewühlt und informiert, was bei solchen Interviews so gefragt wird und wurde nicht enttäuscht. Es kamen Fragen wie:
Wie kamen Sie zu der Affinität für Vampire?
Wann haben Sie angefangen zu schreiben?
Kannten Sie das Ende schon? 
Sind meine Vampire eher ans filmische oder klassische angelehnt?
Wie lange habe ich an diesem Roman geschrieben? usw.

Die typischen Fragen, die man einem Autor stellt. Linda, eine gute Freundin, fragte mich kurz nach dem Interview, wie es für mich war über mein Buch zu sprechen. Diese Frage kann ich mit einem Wort beantworten: natürlich.
In letzter Zeit habe ich mit so vielen Menschen über mein Buch und die Geschichte gesprochen, dass es für mich zur Normalität und Routine geworden ist. Ich war nur am Anfang etwas aufgeregt weil die Situation neu für mich war aber schon kurze Zeit später kam mir das Interview eher wie ein Gespräch unter Bekannten vor, die eben etwas neugieriger sind. 
Ich bin selbst sehr erstaunt darüber, wie normal sich das angefühlt hat. Vielleicht ist es mir ja doch bestimmt, hauptberuflich Autorin zu sein. Das wird die Zeit zeigen.

Wir haben uns unsgefähr 40 Minuten miteinander unterhalten, waren noch am kleinen Stadtbrunnen für ein Foto und danach war das Interview auch schon vorbei.

Erscheinen wird der Artikel entweder morgen oder in den nächsten Tagen, je nachdem was heute im Tagesgeschäft noch so passiert. Da sie mir deshalb nicht genau sagen konnte, wann ich in den Artikel in der Zeitung bestaunen kann, haben wir uns darauf geeinigt, dass sie mir diesen per E-Mail zuschickt. Dann habe ich es auch leichter diesen bei Facebook hochzuladen und an Freunde und Familie weiterzuleiten.

Das war also mein erstes Interview und ich hoffe, dass wenigstens noch 1-2 weitere folgen werden.

Nebenbei möchte ich mich auch bei allen Freunden, Bekannten und Freunden/Bekannte der Familie bedanken, die mein Buch erworben haben und so fleißig Werbung machen. Ich bin wirklich gerührt über so viel Unterstützung und hätte nie im Leben damit gerechnet. Ich hoffe alle haben viel Spaß beim Lesen.

Rock on!
 

Sonntag, 11. Mai 2014

F**k Society - Stay Plus Size!






Heyho!

Der Blog beginnt mit einem Bild, dass mich gestern mehr als wütend gemacht hat. "Don't quit. Good things come to those who work their asses off." (Hör nicht auf. Die gute Dinge geschehen denjenigen, die sich ihren Arsch aufreißen.)
Also wirklich. Ich war mehr als geschockt über solche Bilder und über die Menschen, die diese posten, kann ich nur müde lächeln.

Der Spruch ist prinzipiell richtig, denn wer sich wirklich den Hintern aufreißt um etwas zu erreichen, dem wird Gutes wiederfahren. Allerdings diesen Spruch im Zusammenhang mit einer schlanken Figur, Work-Outs und Minimahlzeiten, die hier wohl eine gesunde Ernährung darstellen sollen, finde ich mehr als bedenklich.
Die Gesellschaft vermittelt uns täglich im Fernsehen oder in sämtlichen Hochglanzmagazinen, dass nur so ein Leben erstrebenswert ist und vor allem, erfolgreich macht. Durch die Blume sagt dieses Bild aus, wenn du nicht an deinem körperlichen Zustand arbeitest, um diesem Ideal zu entsprechen, werden dir keine guten Dinge wiederfahren und du wirst schlussendlich nicht erfolgreich sein. Was ist das für ein Bullshit? Also sind Menschen, die vielleicht keinen Sport treiben, keine Size Zero tragen und sich nicht zu 100% gesund ernähren, nicht erfolgreich? Diese Aussage ist wirklich kritisch zu betrachten. Natürlich gibt es Fälle, in denen korpulentere Menschen einen gewissen Job nicht bekommen weil sie eben mehr auf den Rippen haben aber generell sind fülligere Menschen durchaus genauso erfolgreich, wie das gesellschaftliche Ideal. Ich bin nicht schlank und bin Autorin, die demnächst ihren ersten Roman auf den Markt bringt. Ob ich gut schreiben kann oder kreativ bin, hängt zu Null Prozent von meinem Gewicht ab, sondern in erster Linie von meinem Talent, meiner Kreativität sowie meinem Ehrgeiz und meiner Motivation.

Doch, was noch viel schlimmer ist, sind die Menschen, die so einen Dreck auch noch verbreiten. Erst gestern war ich auf dem Profil einer 'Bekannten' unterwegs. Sie ist eine hübsche und erfolgreiche Frau, was hier aber keine Rolle spielt. Jedoch sieht man an solchen Personen sehr gut, wie sehr sie einem Ideal hinterher rennen, das andere bestimmt haben. Sie ist super schlank, fast schon zu schlank und muss trotzdem noch 5 KG abnehmen. Da schüttel ich nur den Kopf. Dennoch will ich darauf nicht hinaus. Sie ist z.B. nun Veganerin oder zumindest Vegetarierin. Um es vorweg zu nehmen, ich habe nichts gegen beide Einstellungen. Jeder soll so leben und essen, wie es ihm beliebt aber ich halte absolut nichts davon, wenn genau diese Menschen dann intolerante Dinge von sich geben. Vorher haben diese Menschen oftmals auch beherzt in einen Burger gebissen oder ein Steak verputzt und nun sind sie die größten Weltverbesserer, die Allesfresser verurteilen. Andererseits sind es oft genug, genau die Menschen, die immer nach Toleranz schreien aber selbst absolut intolerant sind. Ich habe für solche Menschen nur Verachtung übrig. Ich bin ein Allesfresser und ich kenne diverse Reportagen über Viehzucht etc. und dennoch lebe ich so. So what? Andererseits esse ich auch gerne Gemüse und Obst, will aber einfach nicht auf mein Fleisch verzichten. Wer mir jetzt das vegetarische oder vegane Leben näher bringen möchte, lasst es bleiben! Ich sage jedem, der so lebt, dass er mir weder Videos noch Vorträge halten soll und in 95% der Fälle, machen es diese Menschen trotzdem. Für mich einfach nur nervig aber zurück zum Punkt.

Als ich vor einigen Jahren gut 25Kg verlor, bin ich auch nicht durch die Weltgeschichte gelaufen und habe Menschen, mit ein paar Kilos zu viel, Vorhaltungen gemacht. Ich habe nicht andauernd den Schlankheitswahn verherrlicht und Freunde schief angeschaut, die sich gerade einen Burger oder eine Pizza bestellt haben. Wer gibt mir das Recht, nur weil ich für mich selbst abgenommen habe, andere zu bevormunden? Jeder muss doch für sich selbst entscheiden, mit welchem Gewicht er/sie sich wohlfühlt. Im Gegenzug erwarte ich dasselbe. Manchmal wünschte ich mir wirklich, dass die Gesellschaft nicht solch einen großen Einfluss auf den Menschen hat. Wir sehen super schlanke Frauen als wunderschön an, während Frauen mit Konfektionsgröße 38 bereits als Plus Size gelten. WTF?! Schon mal eine Frau mit Größe 38 gesehen? Für mich sind solche Frauen schlank und wunderschön, im Gegensatz zu den meisten Hungerhaken. Schlimm ist allerdings auch, dass bereits unsere Kinder zu diesem Denken animiert werden. Selbst in der Grundschule nötigen sich die Kinder untereinander zu gutem Aussehen und das ist definitiv nicht erstrebenswert. Wenn ich mich an meine Grundschul- und Mittelstufenzeit erinnere, muss ich lachen. Ich sah schlimm aus, kein Gespür für Kleidung und Farben. Ich zog das an, was mir gefiel und für mein Vorhaben passend war, denn damals hatte ich mehr Interesse daran draußen auf Bäume zu klettern oder fangen zu spielen als die Vogue und andere Hefte nach den neusten Trends zu durchforsten. Selbst in der Mittelstufe habe ich nichts aus mir gemacht. Das fing erst so richtig in der Oberstufe an mit 17/18/19. Heutzutage musst du als 12jährige schon aussehen wie ein Topmodel und selbst das garantiert einem nicht, dass man vor Mobbing sicher ist. Es ist einfach erbärmlich wo wir gesellschaftlich gelandet sind. Immerhin stehen Plus-Size Models mittlerweile in einem positiveren Licht und die Akzeptanz steigt. Wenigstens etwas.

Jeder, der mich kennt weiß, dass ich Plus Size bin. Früher war ich mager und dürr. Ich war so dürr und androgyn, dass mich alle nach meinem Geschlecht fragten. Das war mir wirklich unangenehm. Hinzu kommt, dass viele Lehrer dachten, ich bekäme nichts zu essen, dabei aß ich für fünf. Allerdings hielt diese Figur nur bis zum Eintritt in die Pubertät. Danach nahm ich zu und ich bin heute auch noch der festen Überzeugung, dass ich niemals so schlank werden könnte, wie die Gesellschaft es von mir verlangt. Ich esse viel zu gerne und meine Gene lassen das auch einfach nicht zu. Ich will auch einfach kein Size Zero Model werden. Ich will keine Frau sein, die in der Masse der ganzen Standardfrauen untergeht. Mittlerweile ist dick sein gar nicht mehr so schlimm. Es gibt wundervolle Kleidung, die vermutlich an so manch schlanker Frau nicht zur Geltung käme. Für alle die denken, ich suche nur Ausreden dafür, dass ich es nicht schaffe abzunehmen, halte ich ganz ladylike, meinen Mittelfinger in die Höhe. Ich könnte abnehmen, will es aber einfach nicht. Warum muss ich für ein gesellschaftliches Ideal leiden, das nicht meinem Ideal entspricht? Generell sollte man auch mit dem Klichee aufräumen, dass alle Plus Size Frauen sich tägliche zwei Sahnetorten reinhauen. Absolut falsch, zumindest in den meisten Fällen. Ich ernähre mich gesund aber ich verzichte nicht. Ich will leben und mit 'leben' meine ich nicht, ständig eine Pizza durch einen Salat zu ersetzen nur weil Pizza ja pfui, böse, bähbäh ist. Ich esse Pizza aber in Maßen. Ich ernähre mich fett- und zuckerarm, esse fast ausschließlich Geflügelfleisch und achte darauf genug Gemüse und Obst zu essen. Im Umkehrschluss esse ich aber auch gerne mal eine kleine Schüssel Chips, ein bisschen Schokolade oder backe einen leckeren Käsekuchen. Where's the fucking problem? Natürlich schnaufe ich, wenn ich zu Fuß in den dritten Stock muss aber welcher normalgewichtige Mensch tut das nicht? Eben! Nur Supersportler rennen die Stufen hoch, als sei es das normalste der Welt.
Ich passe mich der Gesellschaft nicht an. Ich achte weitestgehend auf meine Ernährung und bleibe einfach die sexy Bitch, die ich bin. Denn komischerweise drehen sich aktuell, mehr Männer nach mir um, als zu meinen schlankeren Zeiten. Merkwürdig. 

Ich rate jeder 'Plus-Size' Lady, hört auf nachzudenken, was die Gesellschaft von euch verlangt. Ignoriert die Leute, die euch immer wieder beschimpfen, denn sie sind nur neidisch auf eure Kurven. Ihr seid alle wunderschön und könnt eine Menge aus euch machen, sodass jedem Mann der Sabber aus dem Mund tropft. Ernährt euch ordentlich aber verzichtet nicht, denn Leben bedeutet Spaß haben und nicht nur Verzicht. Ich bin auch mit dieser Figur erfolgreich und weiß, was ich zu leisten imstande bin, macht euch dessen auch bewusst und kämpft! Jeder, der euch versucht etwas anderes einzureden, sollte aus eurem Dunstkreis verschwinden. Verzichtet nicht auf das, was euch gefällt/schmeckt sondern auf Menschen, die euch nicht gut tun! Außerdem, ändert eure Denkweise. Natürlich sehe ich im Spiegel überflüssige Pfunde aber wenn ich zurechtgemacht durch die Straßen laufe, habe ich ein ganz anderes Bild von mir im Kopf. In meinem Kopf bin ich die hübscheste und geilste Frau auf der Welt, die absolut super aussieht. In meinem Kopf fühle ich mich nicht dick und da bin ich auch nicht dick - genau DAS strahle ich auch nach außen aus. Die Ausstrahlung ist die halbe Miete. Fühlt ihr euch toll, seid ihr einfach toll und das bemerkt jeder auf der Straße, der offen dafür ist. Versucht es mal!

In diesem Sinne - rockt euer Leben Ladys, während ich jetzt einen Kuchen backen gehe!